Während Union und SPD das Gesundheitswesen mit ihrem GKV-Sparkurs in den Würgegriff nehmen, beschließen sie im #Koalitionsausschuss ein neues Bürokratieprogramm: Schluss mit der telefonischen Krankschreibung, AU ab Tag 1. Millionen unnötige Arztbesuche statt besserer Versorgung.
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Replies
Marion Friedl · 10d
Jepp, und mehrfach chronisch Kranke wie ich haben dann ein umso höheres Risiko, sich bei all denen anzustecken, die mit irgendwelchen Infektionen mit im Wartezimmer sitzen. Da helfen dann die ganzen Impfungen nix mehr. Ich hatte bisher noch NIE #Covid19, aber wer weiß, ob das so bleibt. 🤬🤬🤬
Milla Schoen · 20d
Das mit der Infarktvorsorge könnte bei dem Programm noch wichtig werden. Da haben sie an alles gedacht.
Andreas · 20d
Die Hausärzte sollten die Patienten in Zukunft solange krankschreiben, wie es ihnen möglich ist. Mal sehen, wie das dieser sog. Regierung und der Wirtschaft gefällt. Schlecht regieren ist ja das eine, aber alles kurz und klein schlagen muss man schon wollen.
bilderstoeckchen.bsky.social · 20d
Und hier die Realität in den Unternehmen, die die Hängematte der "Erkälteten" bisher finanziert haben: www.tagesschau.de/inland/innen...
Fred Feuerstein · 20d
was ich auch noch richtig schlimm finde, ist "Die Regierungskoalition hat sich im Juli 2026 auf ein Reformpaket geeinigt, wonach sachgrundlose Befristungen von Arbeitsverträgen für bis Ende 2030 eingestellte Mitarbeiter statt 24 Mon. auf bis zu 48 Monate (4 Jahre) verlängert werden dürfen." (1)
Fred Feuerstein · 20d
Die AU konnte bisher jeder AG verlangen wenn er den Verdacht auf Missbrauch hatte. Des weiteren kann AG die Krankenkassen bei Verdacht auf Missbrauch um amtsärztliche Vorstellung des betreffenden AN bitten. Diese Regierung spricht damit einen Generalverdacht gegen alle Arbeitnehmer aus - unfassbar
Fred Feuerstein · 20d
das ist gelinde gesagt eine von den üblichen dämlichen Entscheidungen. Gerade die 3-Tage Regelung war auch im Sinne von Arbeitgebern. Wenn man ab dem ersten Tag eine AU vorlegen muss, wird auch bei einem leichten Schnupfen o.ä. aus 3 Tagen standardmäßig ein Woche krank.
W. Pfiffer · 20d
Aber jede Wette: sie werden dann "komplett überrascht" sein, dass die Zahl der Fehltage aufgrund dieser Premiumidee wächst, statt sinkt. Wie kann man so unglaublich treffsicher immer die schlechteste Entscheidung finden?
Meg Winkel · 20d
Misstrauen zur arbeitenden Bevölkerung wird groß geschrieben in dieser Regierung!
hgrdlmn · 20d
total super, wenn ich jetzt erkältet bin also sofort zum Arzt. Der schreibt immer direkt für ne ganze Woche krank, ist ja auch mal erholsam. Aber gut, dass ich nicht erstmal einen Tag zuhause geblieben bin um zu sehen obs am nächsten wieder geht.
graudecke66.bsky.social · 20d
Bei welchem Arzt kann man denn noch direkt anrufen, Janosch! Die meisten sind doch nur noch über DoctoLib ereichbar, wenn man ne AU-Schreibung (krank ist man dann ja schon!!) braucht, muss man sich ab früh um 7 anstelln.
Christoph B · 20d
Großartig, stecken wir uns gegenseitig in der Praxis an und sind dann noch häufiger krank. #blackrot hat‘s voll drauf.
Dark Ricky · 20d
Für alle die Ihren Unmut über diese Änderung mit einem MdB teilen wollen, hier einfach Email Vorlage nutzen: regierungsunfaehigkeitsbescheinigung.surge.sh
Karlheinz Dylan · 20d
Ich werde ja jetzt schon bei meinem Hausarzt abgewimmelt, da ging es gar nicht um Krankschreibung
Stefan Stögmüller · 20d
Tyrannei der Dummheit
Der Demokrat ⓘ 𝚃𝚑𝚒𝚜 𝚞𝚜𝚎𝚛 𝚒𝚜 𝙰𝚗𝚝𝚒𝚏𝚊 · 20d
Ich habe das mal überschlägig durchgerechnet: * In der BRD gibt es ca. 714 Millionen Fehltage/Jahr * 25,32 % aller Fehltage sind < 4 Tage ==> 714/4=178,5Mio * Bei Ø 2 Tagen je Vorfall komme ich auf ca. 90 Millionen Arztbesuche Da freuen sich die 56.000 deutschen Hausärzte - NICHT!
🐾 ᓚᘏᗢ Frollein Cortex ᗢᘏᓗ 🐾 · 20d
1/2 Ganz sicher mehr AU-Tage, wenn die Kolleginnen und Kollegen kranke Menschen für die Woche und nicht für 3 Tage krank schreiben (z. B. bei Infekt). Der andere Teil der Menschen wird krank zur Arbeit gehen und seine Abteilung verseuchen -> noch mehr Kranktage.
Michael T. Müller · 20d
Kann eine/r von den Dumpfbacken in Berlin eigentlich erklären, was an der bisherigen GKV-Regelung so falsch und teuer war, dass eine derart schwachsinnige Änderung erforderlich wurde? Gibt es nichts Wichtigeres?