Anwalt Jun @jun.de · Feb 16

Am Dienstag geht es beim BGH um die letzte Chance, eine wirksame Abwehr gegen Verleumdung zu schaffen. 1. Muss man eine virale Lüge 10.000 mal melden oder nur einmal. 2. Wenn sich die Netzwerke weigern - wie meistens - schafft der Anspruch auf Geldentschädigung endlich einen Anreiz?

412 likes 4 replies

?

Replies

Anwalt Jun · Feb 16

Aber jetzt für Jura-Nerds: Es kommt die Frage auf, ob Ansprüche der DSGVO durch die Haftungsprivilegierung des DSA begrenzt werden. Diese Frage hat der BGH in einem richtlichern Hinweis vom 5.2.25 aufgebracht. Während Meta nach dem DSA erst nach einer Meldung für fremde Inhalte haftet...

Ginster Plantagenet · Feb 16

Den Techriesen Einhalt gebieten

Ölsparer 📯 + 🇪🇺 · Feb 16

Schlimm genug, dass es die Zivilgesellschaft sein muss, die sich gegen die Angriffe auf die FDGO von außen und innen wehren muss.

NoSi · Feb 16

Die Entschädigung muss m.E. „pro Verbreitung“ gezahlt werden, also „einmal melden, 10.000x zahlen“. DAS wäre garantiert ein Anreiz.